Carl Orffs Carmina Burana

Carl Orff entdeckte die Carmina Burana 1935 für sich und vertonte 24 dieser Texte in den Jahren 1935/1936. Es handelt sich dabei um eine völlige Neukomposition, zumal zur Entstehungszeit von Orffs Werk noch keine der originalen mittelalterlichen Melodien rekonstruiert war.

Am 8. Juni 1937 wurde sein Werk in der Oper zu Frankfurt am Main uraufgeführt.

Orff wählte eine Gliederung in drei Teile:

„Primo vere“, „Uf dem Anger“ (Erwachen des Frühlings, Liebe)
„In taberna“ (opulente Gelage)
„Cour d'amour“ und "Blanziflor et Helena" (Annäherung zweier junger Menschen, Die Liebesgöttin Venus)

Eingerahmt wird das Werk von einem mächtigen Chor zu Ehren der Schicksalsgöttin Fortuna („Fortuna Imperatrix Mundi“), die das Schicksal der Menschen letztlich bestimmen soll.

Nach der Komposition von Catulli Carmina und Trionfo di Afrodite faßte Carl Orff die Carmina Burana mit diesen unter dem Titel Trionfi zusammen. Aufführungen des gesamten Triptychons sind aber die Ausnahme geblieben.

Auszug aus dem Internet-Lexikon Wikipedia.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier: Carmina Burana - Wikipedia

 

 

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